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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
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40 Mio. Euro für Projekte 2016

40 Mio. Euro für Projekte 2016

Neue Beschlüsse des Aufsichtsrats: 40 Millionen Euro für Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur

Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann: Baden-Württemberg Stiftung investiert in junge Menschen, Innovationen und die Chancen der Integration – das dient der Zukunft des Landes

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat neue Programme für das Jahr 2016 beschlossen. Insgesamt wendet die Stiftung 40,18 Mio. Euro auf, die in Projekte aus den Bereichen Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur fließen. Vor allem die Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik wird weiter ausgebaut.

Stuttgart, 18. November 2015. Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat unter Vorsitz von Edith Sitzmann MdL Mittel für das Wirtschaftsjahr 2016 belegt. 40,18 Mio. Euro fließen in neue Projekte als auch bestehende Programme aus den drei Bereichen Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur der Stiftung. „Die neuen Projekte unterstützen junge Menschen, investieren in Innovationen und legen einen klaren Fokus auf die Chancen der Integration von Flüchtlingen. Der Kompass der Baden-Württemberg Stiftung bleibt weiter auf Zukunft geeicht, denn unser Land ist spitze und soll es bleiben. Dazu können die geförderten Projekte wesentlich beitragen“, sagte Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann.

Der größte Anteil mit insgesamt 5,5 Millionen Euro kommt dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM zu Gute, das den internationalen Austausch junger Menschen fördert. Innerhalb der Forschung wurde ein neues Programm zum Thema „Innovation durch additive Fertigung/3-D-Druck“ aufgelegt, das mit 4,0 Mio. Euro dotiert ist. Die Stiftung wird zudem ihr Engagement für Flüchtlinge weiter verstärken. Im Bereich der Gesellschaftlichen Verantwortung wurde ein Programm beschlossen, das Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Institutionen unterstützen soll. „Das Thema Flüchtlinge fordert uns alle. Durch unsere Struktur sind wir in der Lage, schnell und effektiv auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren und unseren Teil dazu beizutragen. Deshalb werden wir uns hier noch mehr engagieren“, so Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.

Positive Entwicklung in der Vermögensverwaltung

Mit einem Vermögen von 2,3 Mrd. Euro zählt die Baden-Württemberg Stiftung zu den größten Stiftungen in Deutschland. „Dank der guten Ergebnisse im laufenden und im vorangegangenen Jahr können wir Mittel von rund 40 Mio. Euro für neue Projekte bereitstellen", sagte der für den Vermögensbereich zuständige Geschäftsführer Walter Leibold. „Die Mittel stammen ausschließlich aus Erträgen des verwalteten Kapitals, das hauptsächlich in Immobilien und Wertpapieren angelegt ist", so Leibold weiter. Daneben würden Rücklagen zum Inflationsausgleich gebildet.

Forschung

Innovation durch additive Fertigung bezeichnet neue Verfahren, die zur Herstellung dreidimensionaler, physischer Objekte auf Grundlage digitaler Informationen eingesetzt werden (3-D-Druck). Die Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung spricht in ihrem aktuellen Gutachten von einer neuen Schlüsseltechnologie. Insbesondere für die Automobilbranche, die Luft- und Raumfahrtindustrie, den Maschinenbau und die Medizintechnik sind diese Verfahren von großem Interesse. Und somit auch für das Land Baden-Württemberg und seinen ausgeprägten Produktionssektor. Die Baden-Württemberg Stiftung wird daher im Rahmen ihrer strategischen Forschung ein neues Forschungsprogramm zu diesem Thema auflegen, das interdisziplinär ausgeschrieben wird. Hierfür stellte der Aufsichtsrat 4,0 Mio. Euro zur Verfügung.

Bildung

Der erhebliche Anstieg der Zahl an Flüchtlingen hat auch zu einem Anstieg bei den Kompetenzzentren zur Anerkennungsberatung geführt. Gleichzeitig ist ein erhöhter Fachkräftebedarf in einigen Branchen, wie z.B. dem Handwerk und der Pflege, zu verzeichnen. Mit dem neuen Stipendienprogramm zur beruflichen Anerkennung in Baden-Württemberg sollen die Zugangschancen von Personen mit ausländischen Berufs- und Studienabschlüssen zu einer qualifikationsadäquaten Beschäftigung erhöht werden. Nach dem Hamburger Modell soll das Stipendium von einem einmaligen Zuschuss bis hin zu einer max. zwölfmonatigen Unterstützung gewährt werden. Für das dreijährige Modellprojekt hat der Aufsichtsrat 2,0 Mio. Euro bewilligt.

Gesellschaftlicher Wandel & Kultur, Soziale Verantwortung

Der aktive Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung sowie die Unterstützung der Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit mit Flüchtlingen und die Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind Ziele des Programms Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders, das heute beschlossen und mit 3,0 Mio. Euro dotiert wurde. Es beruht auf dem erfolgreichen Vorgängerprogramm, das in den vergangenen drei Jahren 60 Projekte bei der Etablierung einer Willkommenskultur unterstützt hat. Die überzeugenden Ergebnisse sollen in die Fortführung mit einfließen. Gleichzeitig soll beispielsweise die interkulturelle Öffnung in den Kommunen und der Verwaltung vorangetrieben werden.  
Der Kunstfonds der Baden-Württemberg Stiftung, aus dem kleinere und mittlere Projekte im kulturellen Bereich unterstützt werden, wird für 2016 mit 1,85 Mio. Euro ausgestattet. Als große Kunstprojekte erhalten darüber hinaus die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim für die Ausstellung „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ einen Zuschuss von 0,9 Mio. Euro sowie der Deutsche Chorverband für das Deutsche Chorfest 2016 eine Förderung in Höhe von 0,3 Mio. Euro.

 

 

Eine aktuelle Liste mit allen Beschlüssen finden Sie hier

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