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Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
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Aufsichtsrat beschließt neue Projekte für das Jahr 2015

Aufsichtsrat beschließt neue Projekte für das Jahr 2015

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat in seiner heutigen Sitzung neue Projekte für das Jahr 2015 beschlossen. Die Stiftung stellt im kommenden Jahr insgesamt 37,85 Mio. Euro für Projekte aus Forschung, Bildung, Gesellschaft und Kultur zur Verfügung. Darunter fünf Millionen Euro für ein Forschungsprogramm „Industrie 4.0“, das sich der Digitalisierung und der Datensicherheit widmet. Weitere 1,35 Mio. Euro für ein Projekt zur Integration von Flüchtlingen.  

Stuttgart, 22. Oktober 2014. Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat heute unter Vorsitz von Edith Sitzmann neue Projekte für das Wirtschaftsjahr 2015 beschlossen und dafür 32,05 Mio. Euro von den insgesamt zur Verfügung stehenden 37,85 Mio. Euro belegt. Über die restlichen Mittel wird in der Frühjahrssitzung entschieden. „Wir haben heute beschlossen, neben den erfolgreichen bestehenden Projekten - wie beispielweise dem Baden-Württemberg-Stipendium -, neue Projekte und Initiativen aufs Gleis zu setzen. Mit einem Forschungsprogramm zu Industrie 4.0 oder einem Projekt zur Integration von Flüchtlingen greifen wir die aktuellsten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Agenda der Baden-Württemberg Stiftung auf“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Edith Sitzmann. „Es freut mich, dass wir mit der Baden-Württemberg Stiftung flexibel und ganz gezielt innovative Maßnahmen fördern und auf aktuelle Entwicklungen reagieren können. Neben einer Unterkunft brauchen Flüchtlinge auch eine Perspektive.“

Drei-Säulen-Modell und Anlagestrategie bestätigt
Mit den heutigen Beschlüssen wurde auch das Drei-Säulen-Modell der Stiftung vom Aufsichtsrat bestätigt. Die Stiftung konzentriert sich auch im kommenden Jahr auf die Bereiche Forschung, Bildung, Gesellschaft und Kultur und wird innovative Programme in diesen Themenfeldern auflegen. Die operative Arbeitsweise der Stiftung zeichnet sich durch Entwicklung, Begutachtung, Begleitung und Evaluation der Projekte aus. „Die Strategie der Stiftung wird mit den heutigen Entscheidungen des Aufsichtsrats in Zukunft weiter dazu beitragen, Baden-Württemberg durch Innovation und Nachhaltigkeit zu stärken“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung bei der Pressekonferenz.

Trotz anhaltend niedriger Zinsen konnte dank der erfolgreichen Anlagestrategie der Baden-Württemberg Stiftung wiederum ein beachtliches Projektvolumen für 2015 zur Verfügung gestellt werden. Dieses liegt sogar noch etwas höher als im Jahr 2014. „Das Ergebnis aus der Vermögensverwaltung wird im laufenden Jahr besser ausfallen, als ursprünglich angenommen. Dies erlaubt uns, zusätzliche Projektmittel in Höhe von 2,9 Mio. Euro ins Jahr 2015 zu übertragen. Durch die ausgewogene Ausrichtung unserer Kapitalanlagen sowie durch gezielte Investitionen in ausgesuchte Grundstücke und strategisch gehaltene Beteiligungen haben wir den Anteil stetig anfallender und weitgehend risikoloser Erträge im Jahr 2014 erneut erhöht", ergänzte der für den Vermögensbereich zuständige Geschäftsführer Walter Leibold.  

Nachfolgend beispielhafte Projekte aus den drei Bereichen.

Forschung: Programm „Industrie 4.0“
Datensicherheit und Digitalisierung sind für das Hightech Land Baden-Württemberg zukunftsweisende Themen. Um vor allem Produktionsanlagen vor Zugriffen von Außen zuverlässig zu schützen, müssen spezielle Forschungsprogramme entwickelt werden. Gleichzeitig gilt es, die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine anzupassen. Mit der Digitalisierung der Wirtschaft soll der Technologievorsprung des Landes weiter ausgebaut werden. Die Baden-Württemberg Stiftung wird dazu ein neues Programm „Industrie 4.0“ auflegen, das die Alleinstellungsmerkmale Baden-Württembergs ausarbeitet und stärkt. Dafür hat der Aufsichtsrat heute 5,0 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Bildung: Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Internationale Erfahrungen sind im Zeitalter der Globalisierung so wichtig wie nie zuvor. Mit dem Programm werden die Beziehungen Baden-Württembergs zu anderen Ländern nachhaltig gesichert. Denn das Prinzip des Austauschs von Studierenden und jungen Berufstätigen ermöglicht allen Stipendiaten wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Mit mehr als 1.400 Stipendien pro Jahr ist das Programm eines der größten Austauschprogramme in Deutschland. Zudem ermöglicht es Hochschulen im Land durch spezielle Projekte, die Beziehungen zu ihren Partnereinrichtungen im Ausland auszubauen. Für die Fortführung des Programms im Jahr 2015 wurden 5,0 Mio. Euro bewilligt.

Gesellschaft und Kultur: Integration von Flüchtlingen  
Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen und den damit verbundenen aktuellen Entwicklungen müssen die Angebote zur Betreuung erhöht werden. Insbesondere Kommunen sollen bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Die Baden-Württemberg Stiftung wird deshalb in Kooperation mit dem Ministerium für Integration ein neues Programm initiieren, das die Situation von Asylsuchenden verbessern soll. Ein zentraler Aspekt wird die Sprachförderung sein. Darüber hinaus soll die Willkommenskultur mit pädagogischen Konzepten für Kinder, Begegnungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Bürger sowie die die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements gefördert werden. Für die Umsetzung des Projekts wurden heute 1,35 Mio. Euro bereitgestellt.

Hinweis an die Redaktionen:

Die aktuelle Liste mit allen Beschlüssen finden Sie hier.




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