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Beziehungen im Ausland aufbauen und festigen

Beziehungen im Ausland aufbauen und festigen

Baden-Württemberg Stiftung fördert internationale Kooperationen an Hochschulen in Stuttgart, Rottenburg und Villingen-Schwenningen

Interkulturelle Erfahrungen sind in der globalisierten Welt wichtig wie nie zuvor. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt deshalb mit ihrem Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus innovative Kooperationen von Hochschulen im Land mit internationalen Institutionen. Insgesamt zehn Projekte, darunter die Hochschulen Stuttgart, Rottenburg sowie die DHBW Villingen-Schwenningen, sind nun für das Programm ausgewählt worden. Alle BWS plus-Projekte sind auf maximal drei Jahre angelegt und werden insgesamt mit knapp 900.000 Euro unterstützt.

Stuttgart, 01. Dezember 2016 – Die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg besticht durch Vielfalt, Spitzenforschung und modernste Ausbildung. Damit das in Zukunft so bleibt, ist der internationale Austausch mit anderen Hochschulen und Institutionen wichtiger denn je. Aus diesem Grund unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus jedes Jahr Projekte, bei denen Hochschulen im Land mit Partnern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten. „Mit dem Programm bieten wir Dozierenden und Studierenden die Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus zu blicken. In den Projekten lernen sie nicht nur miteinander, sondern auch voneinander“, sagt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung und unterstreicht die Lerneffekte der Kooperation. Ziel des Programms ist, durch die Möglichkeit eines Studien- oder Forschungsaufenthalts im Ausland, Beziehungen zu ausländischen Institutionen auf- und auszubauen und bestehende Kontakte nachhaltig zu intensivieren. BWS plus ist Teil des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs, mit dem die Stiftung schon seit fünfzehn Jahren den internationalen Austausch fördert.

Zehn Mal von Baden-Württemberg in die Welt

Dieses Jahr wurden neun Hochschulen ausgewählt, die in den nächsten drei Jahren zehn internationale Projekte mit Institutionen überall auf der Welt umsetzen. Mit dabei sind die Hochschule für Technik Stuttgart, die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und die DHBW Villingen-Schwenningen.

Hochschule für Technik Stuttgart (105.000 Euro)

Städte verantworten einen Großteil der weltweiten CO2-Emissionen. Besonders Gebäude und deren Energieverbrauch, Rohstoffbedarf und die voranschreitende Bebauung verfügbarer Landschafträume spielen dabei eine große Rolle. Die HFT Stuttgart erforscht schon seit längerem die Zusammenhänge komplexer Energiesysteme urbaner Metropolregionen, um Ideen und Lösungen für das Zukunftsfeld der kohlendioxidfreien Stadt zu entwickeln. Das Projekt „Forschendes Lernen für ZERO CARBON CITIES“ beschäftigt sich mit dem Energiemanagement und dem energieeffizienten Betrieb von Gebäuden als wichtiges Element innerhalb der Stadtforschung. Dafür kooperieren die Stuttgarter Forschenden mit Wissenschaftlern, Wissenschaftlerinnen und Studierenden am „Institute for Urban Systems CIUS“ an der City University in New York. Die US-Amerikaner sind Spezialisten bei der Frage, wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologien intelligent für das Energiemanagement eingesetzt und genutzt werden können. Ziel des Partnerprojekts ist neben der Entwicklung von Promotionsmöglichkeiten auch ein beidseitiger Doktoranden-Austausch.

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (132.000 Euro)

Die Kooperation zwischen der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg und der „Sunyani University of Energy and Natural Resources (UENR)“ in Ghana folgt der Devise „miteinander forschen, voneinander lernen.“ Es sollen gemeinsam Forschungsprojekte in den Bereichen Energie- und Wassermanagement sowie Landwirtschaft erarbeitet werden. Dazu reisen Dozierende an die jeweils andere Hochschule. Die Lehrenden erhalten die Möglichkeit, ausgewählte Themenbereiche zu vertiefen, um das fachliche Angebot für die Studierenden an beiden Universitäten zu bereichern.

DHBW Villingen-Schwenningen (35.000 Euro)

Bei dem Austauschprojekt in Villingen-Schwenningen arbeiten Studierende der Sozialen Arbeit der DHBW und afrikanische Studierende des „Protestant Institute of Arts and Social Sciences (PIASS)“ in Ruanda zusammen. Das Programm ist als duale Praxisphase angelegt: Während eines Aufenthalts in Deutschland sowie in Gitarama und Butare/Ruanda setzen sich die Studierenden mit den Themen Konflikt- und Traumabewältigung sowie Empowerment auseinander. In einem dreimonatigen Studienaufenthalt durchlaufen die Studierenden außerdem neben einem Intensivprogramm an der Hochschule eine Praktikumsphase in sozialen Einrichtungen. Das Projekt zielt darauf ab, einen Transfer der praktischen Erfahrungen auf theoretische Diskurse zu ermöglichen und so eine internationale Perspektive auf sozial- und gesellschaftspolitische Themen zu schaffen.

Folgende weitere Hochschulen werden im Rahmen des Programms von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt: DHBW Villingen-Schwenningen (mit insgesamt zwei Projekten), Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für Musik Freiburg, Universität Tübingen, Pädagogische Hochschule Weingarten, DHBW Mannheim und die Hochschule Furtwangen.

Das Programm BWS plus

Mit BWS plus erhalten die baden-württembergischen Hochschulen die Möglichkeit, Mittel für Projekte zu beantragen, die den Auf- und Ausbau von neuen Beziehungen zu ausländischen Hochschulen stärken oder bestehende Kooperationen nachhaltig vertiefen. Das Ziel sollte sein, nach Ablauf des Projektzeitraums die Beziehungen im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende fortzuführen.

www.bw-stipendium.de

 

 

Medienkontakt:
Baden-Württemberg Stiftung gGmbH

Nicolas Krischker
Junior Referent Stabsstelle Kommunikation
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