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Bildungsprogramm für Familien

Bildungsprogramm für Familien

Stiftung Kinderland unterstützt Familien in besonderen Lebenslagen: Projekte in Mannheim und Heidelberg gestartet

Hilfe für Familien mit kranken Eltern, Fluchterfahrung oder in sozialer Isolation

Manche Familien stoßen bei Erziehungsfragen oder im alltäglichen Zusammenleben an ihre Grenzen und haben Bedarf an Unterstützung. Familien- und Elternbildung kann an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg engagiert sich daher im Rahmen eines neuen Programms in der Familien- und Elternbildung und hat landesweit 18 Projekte ausgewählt, die nun starten. Dazu stellt die Stiftung in den nächsten drei Jahren insgesamt eine Million Euro zur Verfügung.

Stuttgart, 29. September 2016 – Die Familie ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und für Kinder ein unverzichtbarer Bezugspunkt. Doch die familiären Rahmenbedingungen ändern sich, gesellschaftliche, demographische und politische Entwicklungen stellen Familien vor große Herausforderungen. Etwa ein Fünftel der Familien in Baden-Württemberg sind beispielsweise sogenannte „Einelternfamilien“, die Tendenz ist steigend[1]. Auch Familien mit Fluchterfahrungen tun sich oft schwer, in einer neuen Umgebung Fuß zu fassen – soziale Isolation ist eine mögliche Folge. 

Tipps und Informationen für den Familienalltag

Ein Ansatz, um Familien in besonderen Lebenslagen zu unterstützen, ist ein niedrigschwelliges Angebot von Familien- und Elternbildungsbausteinen. Das neue Bildungsprogramm für Familien in besonderen Lebenslagen der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg setzt an dieser Stelle an: In Kursen, Elterncafés oder Informationsabenden sollen Eltern die Möglichkeit haben, sich Tipps und Informationen rund um den Familienalltag zu holen, etwa zu den Themen Erziehung, kulturelle Bildung und Freizeit- bzw. Alltagsgestaltung mit Kindern. Aus insgesamt 49 eingereichten Anträgen wurden 18 Projekte ausgewählt, die diese Kriterien erfüllen und die Gestaltung von qualitativer Eltern-Kind-Zeit mit Elternbildungsbausteinen verbinden. Für dieses Programm stellt die Stiftung Kinderland insgesamt eine Million Euro zur Verfügung. „Das Ziel unseres Programms ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, sagt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „So sorgen wir dafür, dass Eltern ihre wichtige Erziehungsarbeit kompetent wahrnehmen und die Herausforderungen erfolgreich meistern können“.  

Drei Projekte in Mannheim, Heidelberg und Sinsheim ins Programm aufgenommen

Das Junge Nationaltheater Mannheim startet zusammen mit der Jungen Bürgerbühne, dem soziokulturellen Projekt „Leseladen“ Mannheim sowie einigen Grundschulen und Kitas das generationenübergreifende Theaterprojekt „Familie erzählt“ für Familien mit und ohne Migrationshintergrund. Die Eltern setzen sich in Workshops, die von professionellen Theaterpädagogen, Künstlern und Pädagogen durchgeführt werden, mit einem zentralen Aspekt des Theaters auseinander: dem Erzählen. Ergänzend zu diesen Vorlese- und Erzähl-Workshops besuchen die Familien gemeinsam Vorstellungen im Jungen Nationaltheater. Auf diese Weise wird den Familien kulturelle Teilhabe ermöglicht, die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern gefördert und darüber hinaus sprachliche Kompetenzen erweitert. Für dieses Projekt erhält das Junge Nationaltheater Mannheim 38.000 Euro.

Auch das Projekt „Welcome II“ des Interkulturellen Elternvereins Heidelberg e.V. ist in das Programm der Stiftung Kinderland aufgenommen worden. Das Angebot, welches unter anderem in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Amt für Chancengleichheit, Jobcenter und Jugendamt umgesetzt wird, wendet sich an jugendliche Migranten und soll ihnen helfen, einen Bildungsabschluss zu erlangen. Dazu bietet der Elternverein Familienbesuche und -treffen an sowie persönliche Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen durch ehrenamtliche Mentoren. Der Interkulturelle Elternverein möchte so die ganze Familie dafür sensibilisieren, wie wichtig Schulabschlüsse für die Zukunft ihrer Kinder sind. Für das Projekt stellt die Stiftung dem Elternverein 50.000 Euro zur Verfügung.

Ein weiteres Projekt aus dem Rhein-Neckar-Kreis nennt sich „Flexible Elternbildung Sinsheim“. Dieses Modellprojekt der Stadtverwaltung Sinsheim wendet sich an junge Eltern in besonderen Lebenslagen in Sinsheim und unterstützt sie, zum Beispiel durch Coachings, von der Geburt ihres Kindes an.   

[1]Report  „Familien in Baden-Württemberg 2016“, Herausgeber: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Mehr Informationen zum Programm sowie eine Übersicht über die Projekte finden Sie hier.

 

Medienkontakt:

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Nicolas Krischker
Junior Referent Stabsstelle Kommunikation
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