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Drei neue Fellowships vergeben

08.12.2017 Bundesweit innovative Ideen für die Hochschullehre ausgezeichnet

Drei neue Fellowships vergeben

Für sein Projekt „Netzwerk Philologie und Schule“ erhält Dr. Stefan Seeber von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eines von bundesweit neun Fellowships. Außerdem ausgezeichnet wurden Prof. Dr. Heinz Rebholz von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz sowie Prof. Dr. Doris Ternes und Prof. Dr. Felix Winkelmann von der DHBW in Heilbronn und Mosbach. Mit dem Programm „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ fördern die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft neuartige Konzepte zur Verbesserung der Lehre.

Stuttgart, 8. Dezember 2017 – Neue Lehr- und Prüfungsformate oder Konzepte für verbesserte Studieneingangsphasen und Praxissemester: Mit den „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ prämieren die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband Ideen zur innovativen Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre. Die neun besten Lehrformate hat eine Jury aus Fachvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden ausgewählt und die Fellowships bundesweit in den drei Kategorien „Junior“, „Senior“ und „Tandem“ verliehen. Ausschlaggebend für eine Förderung ist vor allem, ob das Konzept die Lehre weiterentwickelt und in den Lehrplan eingebunden werden kann. Insgesamt werden für das Programm dieses Jahr 220.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt drei Fellowships an Hochschulen in Baden-Württemberg.

Ein Fellowship geht nach Freiburg
Dr.
Stefan Seeber von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat ein Ausbildungskonzept für Studierende des Lehrfachs Deutsch entwickelt, welches Theorie und Praxis aktiv vernetzt. Zunächst erarbeiten Studierende den Lehrstoff für die Oberstufe. Anschließend setzen sie die Unterrichtseinheit in der Praxis an einer Partnerschule um. Dabei werden sie von Lehrkräften betreut und erhalten Feedback. Im Gegenzug besuchen die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen das Seminar der Lehramtsstudierenden und lernen das Universitätsfach Germanistik kennen. Mit dieser innovativen Ausbildungsmethode treffen nicht nur verschiedenste Akteure der Lehrerausbildung aufeinander – die Studierenden merken auch, wie eng Theorie und Praxis verknüpft sind. Ein weiterer Vorteil: Schülerinnen und Schüler haben schon früh die Möglichkeit, Universitätsluft zu schnuppern und erste Einblicke in die Lehramtsausbildung zu erhalten. Für dieses Projekt erhält Dr. Stefan Seeber ein mit 25.000 Euro dotiertes Senior-Fellowship der Baden-Württemberg Stiftung, welches an Juniorprofessoren, habilitierte Wissenschaftler und Professoren vergeben wird.

Ein Fellowship geht nach Konstanz
Prof. Dr. Heinz Rebholz
von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz hat ein besonderes Ausbildungskonzept für das Fach Leistungselektronik entwickelt. Um die zukünftigen Ingenieure auf ihren Arbeitsalltag vorzubereiten, steht bei dieser Lehrmethode die Projektarbeit im Mittelpunkt. Im Gegensatz zur klassischen Frontalvorlesung mit den dazugehörigen Übungen werden beim Projektlabor die Vorlesungsinhalte rund um ein Beispielprojekt strukturiert und mit Informationen fortlaufend ergänzt. Die Studierenden bearbeiten das Fallbeispiel über das gesamte Semester eigenständig, wobei der Lernerfolg bzw. der Projektfortschritt in regelmäßigen Review-Terminen überprüft wird. Das Projektlabor soll die Studierenden durch die strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise optimal auf die Bachelorarbeit und den Berufseinstieg vorbereiten. Für diese innovative Lehrmethode erhält Prof. Dr. Rebholz ein mit 25.000 Euro dotiertes Senior-Fellowship der Baden-Württemberg Stiftung, welches an Juniorprofessoren, habilitierte Wissenschaftler und Professoren vergeben wird.

Ein Fellowship geht nach Heilbronn und Mosbach
Mit ihrem Lehr-Lernformat stellen sich Prof. Dr. Doris Ternes und Prof. Dr. Felix Winkelmann einer gegenwärtigen Herausforderung in der Ausbildung von angehenden Maschinenbauingenieuren in der Studienrichtung Kunststofftechnik. In Zeiten immer schneller werdender Produktionsentwicklungen und gleichzeitig steigender Qualitätsansprüche ist ein vertieftes vernetztes Verständnis unerlässlich. Um quervernetztes Denken bereits in einer frühen Phase des Studiums zu vermitteln, hat sich das Team aus Mosbach eine fächerübergreifende Lehrmethode ausgedacht. Dabei werden Musterbeispiele, sogenannte „Demonstranten“, in den unterschiedlichen Fächern immer wieder aufgegriffen und aus der spezifischen Sichtweise neu beleuchtet. Ein geeigneter Demonstrant wäre beispielsweise ein Legobaustein, der aus materialtechnischer, konstruktiver und produktionstechnischer Perspektive analysiert werden kann. Auf diese Weise reflektieren die Studierenden theoretisches Wissen aus Fächern wie Thermodynamik oder Festigkeitslehre an einem praktischen Beispiel und erlernen frühzeitig das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachthemen. Für ihr Projekt werden Prof. Dr. Doris Ternes und Prof. Dr. Felix Winkelmann mit einem Tandem-Fellowship der Baden-Württemberg Stiftung ausgezeichnet, welches mit 30.000 Euro dotiert ist und an Lehrende verliehen wird, die mit Hochschuldidaktikern oder anderen Lehrenden bei einem Projekt kooperieren.

„Eine erstklassige Ausbildung ist der Schlüssel für Innovation und Zukunftsfähigkeit“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Wir freuen uns daher besonders, mit diesem Programm hochengagierte Menschen und ihre Ideen für eine ausgezeichnete Lehre zu fördern und zu stärken.“

Informationen für die Redaktionen
Über die „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“:

Die Lehre und die Ausbildung von Studierenden ist neben der Forschung die Kernaufgabe von Universitäten und Hochschulen. Damit sich diese stetig verbessert, sind innovative Konzepte zur Wissensvermittlung nötig. Mit dem Programm werden seit 2011 neuartige Lehr- und Prüfungsformate prämiert. Es werden damit Anreize für Hochschullehrende geschaffen, Ideen zur Verbesserung der Lehre zu entwickeln und umzusetzen. Seit 2014 werden die Fellowships in den Kategorien Junior-, Senior- und Tandem-Fellowship vergeben. Auf die Ausschreibung sind in diesem Jahr über 140 Anträge eingegangen.

 

Kontakt zu den Fellows:

PD Dr. Stefan Seeber
stefan.seeber@germanistik.uni-freiburg.de

Tel: 0761 203 3231

Prof. Dr. Heinz Rebholz
heinz.rebholz@htwg-konstanz.de

Tel: 0174 21 72 144

Prof. Dr. Doris Ternes
doris.ternes@cas.dhbw.de

Tel: 0731 389 8310

Prof. Dr. Felix Winkelmann
Felix.winkelmann@mosbach.dhbw.de

Tel.: 06261 939 486

Kurzbeschreibungen der von der Baden-Württemberg Stiftung geförderten Projekte und weitere Informationen zum Fellowship-Programm finden Sie HIER

Alle bundesweit unterstützten Projekte finden Sie HIER 

 

Medienkontakt:
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Nadia Heide
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