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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Förderung für Hochschulprojekte

Förderung für Hochschulprojekte

 

900.000 Euro für zehn innovative Projekte  

Interkulturelle Erfahrungen sind in der globalisierten Welt wichtig wie nie zuvor. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt deshalb mit ihrem Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus innovative Kooperationen von Hochschulen im Land mit internationalen Institutionen und ermöglicht es Studierenden so, wichtige Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Insgesamt zehn Projekte sind nun für das Programm ausgewählt worden. Diese sind auf maximal drei Jahre angelegt. Dieses Jahr stellt die Stiftung 900.000 Euro zur Verfügung.

Stuttgart, 29. September 2015 – Die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg besticht durch Vielfalt, Qualität und modernste Ausbildung. Damit das in Zukunft so bleibt, ist der internationale Austausch mit anderen Hochschulen und Institutionen wichtiger denn je. Aus diesem Grund fördert die Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende – BWS plus jedes Jahr Projekte, bei denen Hochschulen im Land mit Partnern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten. Ziel ist es, durch die Möglichkeit eines Studien- oder Forschungsaufenthalts im Ausland, Beziehungen zu ausländischen Institutionen auf- und auszubauen und bestehende Kontakte nachhaltig zu intensivieren. BWS plus ist ein Element des Baden-Württemberg-STIPENDIUMS, mit dem die Stiftung schon seit mehr als zwölf Jahren den internationalen Austausch fördert. 

Zehn Mal von Baden-Württemberg in die Welt
Dieses Jahr wurden sieben Hochschulen ausgewählt, die in den nächsten drei Jahren zehn spannende Projekte mit Institutionen überall auf der Welt umsetzen. Mit dabei sind unter anderem die Hochschule Rottenburg, die Universität Tübingen (mit insgesamt drei Projekten) und die Hochschule Karlsruhe (mit zwei Projekten):


•    „Forestry & Foresters Crossing Continents (84.750 Euro)“: So heißt das Projekt der Hochschule Rottenburg. Die Studierenden arbeiten dabei mit japanischen Kommilitonen der Universitäten Iwate und Kagoshima zusammen. Dabei soll die noch junge Hochschulpartnerschaft vertieft und interessierten Studierenden aus den Bereichen Waldbewirtschaftung und Klimawandel ein intensiver Austausch ermöglicht werden. Workshops und Summerschools vermitteln den Studierenden das nötige Wissen über die forstliche Situation im Partnerland und machen ebenso kulturelle Besonderheiten zum Thema.
•    „Geomatik und Partizipation – Lernen und Forschen im Spannungsfeld europäischer Technologieregion und afrikanischem Schwellenland“(125.000 Euro): Die Hochschule Karlsruhe beschäftigt sich die nächsten drei Jahre zusammen mit der University of Pretoria in Südafrika mit dem Thema Geomatik, also der Erfassung, Analyse und Verwaltung raumbezogener Daten und Prozesse.  Studierende aus Baden-Württemberg kommen mit Kommilitonen aus dem aufstrebenden afrikanischen Land zusammen und können Erfahrungen und Wissen austauschen.
•    „Shoah-Gedenken in der Migrationsgesellschaft“ (100.000 Euro): Dieses Projekt der Universität Tübingen und Ben Gurion University of Negev in Israel möchte Studierende beider Universitäten gemeinsam untersuchen lassen, wie sich Abneigungs- und Vermittlungspraktiken sowie Wissensproduktion und Theoriebildung rund um das Gedenken an den Holocaust in Baden-Württemberg und Israel in der Gesellschaft verändern. Dazu sollen kurze Feldforschungen durchgeführt werden.

Folgende weitere Hochschulen werden im Rahmes des Programms von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert: DHBW in Karlsruhe und Mannheim, die Hochschule Furtwangen und die Musikhochschule Karlsruhe.

Das Programm BWS plus
Mit BWS plus erhalten die baden-württembergischen Hochschulen die Möglichkeit, Mittel für Projekte zu beantragen, die den Auf- und Ausbau von neuen Beziehungen zu ausländischen Hochschulen stärken oder bestehende Kooperationen nachhaltig vertiefen. Das Ziel sollte sein, nach Ablauf des Projektzeitraums die Beziehungen im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende fortzuführen.

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