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Impressum

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Christoph Dahl (Geschäftsführer), Rudi Beer, Dr. Andreas Weber, Birgit Pfitzenmaier (Prokuristen)
Gesellschafter: Land Baden-Württemberg
Handelsregistereintrag: Amtsgericht Stuttgart HRB 10775

Neue Beschlüsse des Aufsichtsrats: 4,0 Millionen Euro für Forschungsprogramm „High Performance Computing“

Neue Beschlüsse des Aufsichtsrats: 4,0 Millionen Euro für Forschungsprogramm „High Performance Computing“

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat in seiner heutigen Frühjahrssitzung neue Projekte beschlossen. Insgesamt wendet die Stiftung 5,7 Mio. Euro auf, die in Projekte aus den Bereichen Forschung, Bildung, Gesellschaft & Kultur fließen. Vier Millionen Euro gehen an ein Forschungsprogramm, das sich der Grundlagenforschung widmet und Anwender, Methodenwissenschaftler und Rechenzentren besser verzahnen soll.

Stuttgart, 27. Februar 2015. Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat heute unter Vorsitz von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die restlichen Mittel für das Wirtschaftsjahr 2015 belegt. Mit insgesamt 5,7 Mio. Euro konnten somit weitere Projekte bewilligt als auch erfolgreiche Programme verlängert werden. Damit investiert die Baden-Württemberg Stiftung in diesem Jahr insgesamt 37,75 Mio. Euro in innovative Projekte. „Hochqualifizierte baden-württembergische Forscher, Ingenieure und Fachkräfte sind die heutigen Tüftler und Erfinder, die zur wirtschaftlichen Stärke unseres Bundeslandes ganz entscheidend beitragen Die Baden-Württemberg Stiftung setzt mit innovativen Projekten gezielt wichtige Impulse für einen nachhaltigen Fortschritt in unserem Land“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

740 Millionen Euro und 15 Jahre erfolgreiche Stiftungsarbeit

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Stiftung zahlreiche innovative Programme auf den Weg gebracht und weit mehr als 1.000 Projekte durchgeführt oder unterstützt. Insgesamt hat sie knapp 740 Millionen Euro in die Zukunftsfähigkeit des Landes investiert. Dabei hat sich die Konzentration auf die drei wichtigen Felder Forschung, Bildung und soziale Verantwortung bewährt. „Investitionen in besonders innovative und zukunftsträchtige Programme sind unsere Stärke. In allen Bereichen achten wir aber auch darauf, dass die Ergebnisse und Erfahrungen Allen zugute kommen und in die Fläche getragen werden“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Unsere erfolgreich aufgestellte Vermögensverwaltung ist der Garant dafür, dass die sehr gute Arbeit in der Vergangenheit auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann", ergänzte der für den Vermögensbereich zuständige Geschäftsführer Walter Leibold.

Forschung

High Performance Computing (HPC) bezeichnet alle Rechenarbeiten, die eine hohe Rechenleistung oder Speicherkapazität benötigen. Hochleistungsrechnen ist vor allem im wissenschaftlichen Rechnen als Hilfsmittel zur Berechnung, Modellierung und Simulation komplexer Systeme und zur Verarbeitung riesiger Messdatenmengen zunehmend von Bedeutung. Für das neue Programm zur Grundlagenforschung stellte der Aufsichtsrat 4,0 Mio. Euro zur Verfügung. Es soll vor allem auch Forschungslücken schließen, denn die Erfahrungen aus bereits durchgeführten Stiftungsprogrammen zeigen, dass wissenschaftliche Anwender und Methodenwissenschaftler mit HPC-Rechenzentren stärker verzahnt werden müssen.

Bildung

Der größte CO2-Emittent in Baden-Württemberg ist mit einem Anteil von derzeit knapp 32 Prozent der Verkehrssektor. Die Innovationskraft Baden-Württembergs ist daher auch mit der Frage verbunden, ob es gelingen kann, insbesondere im Verkehrssektor eine weitreichende Umgestaltung hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Mithilfe der Studie „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zur Nachhaltigen Mobilität“ sollen Mittel und Wege gefunden werden, wie die Ziele der Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad und die Reduktion der Treibhausgase um insgesamt 90 Prozent bis 2050 aktiv unterstützt werden können. Zentrale Fragen der Studie werden u.a. sein, wie zukünftige Mobilität aussehen kann, die nachhaltig und klimafreundlich ist und welchen Beitrag die Automobilindustrie im Land leisten kann. Für die Durchführung der Studie hat der Aufsichtsrat 0,6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Gesellschaftlicher Wandel & Kultur, Soziale Verantwortung

Der Literatursommer Baden-Württemberg ist eine feste Größe im reichhaltigen Kulturangebot des Landes. Besonders kleinere Kultureinrichtungen und Einrichtungen im ländlichen Raum beteiligen sich rege an dem Programm. Jeder Literatursommer steht unter einem anderen Motto – 2016 lautet es: „Heimat und Identität“. Ab März können sich Kultureinrichtungen für die Veranstaltungsreihe bewerben, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder- und Jugendliche angeboten wird. Vor allem Werke baden-württembergischer Autoren sollen als Grundlage für Lesungen, Poetry Slams und andere Formate dienen. Dafür wurden 0,25 Mio. Euro bewilligt.

 

Hinweis an die Redaktionen:

Eine aktuelle Liste mit allen Beschlüssen finden Sie hier.

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