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Oettinger bei MINTcon

Oettinger bei MINTcon

Oettinger: Digitalisiertes Europa lockt Fachkräfte

EU-Kommissar fordert bei der European MINT Convention in Stuttgart gemeinsame Anstrengungen für digitale Zukunft

Die Baden-Württemberg Stiftung fördert mit einer Vielzahl von Programmen den Nachwuchs in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Am 16. September war die Stiftung deshalb Kooperationspartner der European MINT Convention auf der Messe Stuttgart, wo EU-Kommissar Günther H. Oettinger forderte, das Thema Digitalisierung schnellstens europaweit einheitlich anzugehen, um attraktiv für Fachkräfte und Investoren zu sein.


Stuttgart, 20. September 2016 – Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, betonte zum Auftakt des MINT-Kongresses, was aus seiner Sicht für die erfolgreiche Zukunft Europas wichtig sei. „Unternehmen und ganze Branchen müssen sich rasch der Digitalisierung öffnen. Hierfür sind gemeinsame Anstrengungen in ganz Europa notwendig, um die Investoren anzulocken, die wir für das Wachstum der digitalen Wirtschaft benötigen.“ Zudem forderte er: „Wir brauchen eine Welle der digitalen Qualifizierung für Menschen, die nicht als Digital Natives aufgewachsen sind.“ Als Beispiel gab er die Entwicklung des Berufes Automechaniker zum Mechatroniker und zukünftig zum „Digi-Mechatroniker“ an.

Er betonte, wie wichtig es sei, bei dem Thema Digitalisierung über Grenzen hinweg zu denken. „Man muss nicht alle Themen europäisieren", sagte er, „aber beim Datenschutz müssen alle Länder der EU an einem Strang ziehen." Er forderte eine europäische Datenschutzverordnung, die aus derzeit 28 Datenschutzgesetzen in Europa eines machen solle. Zudem sprach er sich für europäische Standards in Sachen IT-Sicherheit und digitaler Infrastruktur aus.

Dass Deutschland und Europa in puncto Digitalisierung anderen Ländern hinterher hinkten, sei einer der Gründe dafür, dass Fachkräfte im MINT-Bereich, vor allem Informatiker, Standorte wie die USA bevorzugten, wo sie attraktivere digitale Infrastrukturen vorfänden. Hier müsse man schnell handeln. Das bestätigte auch Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. „Im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit des Landes spielen das Thema Digitalisierung und die Sicherung des MINT-Nachwuchses eine entscheidende Rolle. Dafür setzen wir uns mit der Stiftung ein und initiieren Projekte, die bundesweit ihresgleichen suchen, zum Beispiel das Datenschutz-Programm IKT Sicherheit“, sagte er. Das mit vier Millionen Euro dotierte Programm umfasst acht Projekte, die einer verbesserten IT-Sicherheit in Wirtschaft und Gesellschaft dienen.



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