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Ergebnisse der Begleitforschung

24.02.2016
Ergebnisse der 
Begleitforschung


580 Patenschaften  für 1.500 Kinder

Im Haus der Katholischen Kirche wurden im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Programms „An die Hand nehmen – Kulturlotsen für Kinder“ der Stiftung Kinderland die Ergebnisse der Begleitforschung vorgestellt.

Kunst und Kultur eröffnen Türen in andere Welten und verzaubern Menschen schon seit Jahrhunderten. Doch heutzutage bleiben diese Welten gerade Kindern häufig verschlossen: Nicht alle Eltern können die nötige Zeit, das Interesse oder die finanziellen Mittel dafür aufbringen. Hier setzt das Programm „An die Hand nehmen – Kulturlotsen für Kinder“ der Stiftung Kinderland an. Es hat sich zum Ziel gesetzt, über Patenschaften vor allem Kindern, die bisher keinen Zugang zur kulturellen Bildung hatten, diesen möglich zu machen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger übernehmen dabei die Aufgabe der ehrenamtlichen Kulturlotsen, begleiten die Kinder auf Veranstaltungen und tauchen so mit ihnen in die Welt der Künste ein – von der Musik, der Oper, dem Tanz, Literatur und Schauspiel bis hin zur Malerei. Für das Programm stellte die Stiftung insgesamt 750.000 Euro bereit. Im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart waren unter anderem Staatssekretärin Marion von Wartenberg, die ehemalige Kultusministerin Dr. Marianne Schultz-Hector und Prof. Dr. Rainer Treptow Gäste der Abschlussveranstaltung.
Viele Kinder erreicht

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Prof. Dr. Paul-Stefan Roß von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Patenschafts-Programms vor, welche zusätzlich mit 10.000 Euro durch die Südwestbank unterstützt wurde. Besonders positiv konnte die Beteiligung an dem Programm bewertet werden: Mit nur 14 Projekten konnten mit 580 Paten insgesamt 1.500 Kinder erreicht werden. „Gerade für Kinder ist es wichtig, in die beeindruckende Welt der Künste eintauchen zu können. Mit unserem Programm haben wir viele junge Menschen erreicht. Das ist ein toller Erfolg“, sagte Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Die Evaluation zeigte auch, dass solche Projekte einen großen Aufwand in der Organisation, der Planung, der Einarbeitung und im Aufbau eines Netzwerkes mit sich bringen. Manche Projekte schafften es darüber hinaus, dass sich die Eltern der Kinder mit einbrachten und sich Förderer bereit erklärten, nach Projektende finanziell einzusteigen. Gerade die Einbindung der Eltern und das Vorhandensein verlässlicher Kooperationspartner wurden durch die Evaluation als wichtige Punkte in der Weiterentwicklung von Kulturlotsenprogrammen beurteilt.

Die Schriftenreihe "Ergebnisse der Begleitforschung" des Programms "An die Hand nehmen - Kulturlotsen für Kinder" finden Sie hier.


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